• 3. Preis Neuköllner Kunstpreis 2026

Maryna Makarenko

We asked Maryna Makarenko to tell us about her work Sun Eaters and how it relates to her artistic practice. She also reveals her favourite place in Neukölln.

Listen here to the Interview in English:

Jurytext

Maryna Makarenkos Videoinstallation ist eine präzise und poetische Auseinandersetzung mit Ressourcenkonflikten: In einer abstrakten Alternativwelt, in der Bewohner:innen von Solarenergie leben, verhandelte das Werk einen utopischen Gegenentwurf zur Kriegsrealität der Krim. Geschickt verwebt die Künstlerin dabei sowohl Bezüge auf Science-Fiction-Literatur wie der von Ursula K. Le Guin, auf wissenschaftlichen Theorien des ukrainischen Geochemikers Volodymyr Vernadsky sowie auf Experimente der Sowjetzeit mit Solarenergie und vermischt diese mit persönlichen Erinnerungen an die Krim als Ort ihrer Kindheit. Sie schafft sich damit eine eigene, friedliche Gegenwelt und distanziert sich von der auferzwungenen, nationalistischen Kriegsgeschichte des realen Ortes. Formal wie inhaltlich überzeugt die Arbeit durch dichte Bildsprache und politische Relevanz.


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Transcript Interview Maryna Makarenko EN

Die Künstlerin vor dem Textilteil ihrer Installation
© Wataru Murakami