2026 wird der Neuköllner Kunstpreis zum zehnten Mal verliehen – ein besonderer Anlass, um die Vielfalt, Qualität und Experimentierfreude der Kunst in Neukölln zu feiern!
Neukölln ist mit seiner Vielzahl an Ateliers und Kunsträumen ein lebendiger und wichtiger Standort der aktuellen Kunstszene. Diesen Umstand würdigt der Fachbereich Kultur mit der jährlichen Verleihung des Neuköllner Kunstpreis. In Kooperation mit dem Kulturnetzwerk Neukölln e.V. und der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH werden herausragende Künstler:innen der Neuköllner Kunstszene mit insgesamt 6.000 Euro prämiert. STADT UND LAND vergibt zusätzlich einen Sonderpreis in Form eines Ankaufs.
In einer Gruppenausstellung in der Galerie im Saalbau werden die Arbeiten der von der sechsköpfigen Fachjury nominierten Künstler:innen präsentiert. Die Ausstellung bietet Besucher:innen einen authentischen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Produktion in Neukölln.
Für den Neuköllner Kunstpreis 2026 wurden nominiert: Rula Ali, Anita Esfandiari, Va-Bene Elikem Fiatsi, Uladzimir Hramovich, Selma Laura Köran, Maryna Makarenko, muSa michelle mattiuzzi und Tatsuma Takeda.
In einer feierlichen Zeremonie im Heimathafen Neukölln wurden am 13. Februar 2026 folgende Preise durch Janine Wolter, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport in Neukölln verliehen:
- Preis – 3.000 Euro: Va-Bene Elikem Fiatsi mit „Monument of Second Skin“
- Preis – 2.000 Euro: Selma Laura Köran mit „Total Siege of the Sky“
- Preis – 1.000 Euro: Maryna Makarenko mit „Sun Eaters“
Ankaufspreis durch STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH: Anita Esfandiari.
Der Jury gehören an:
- Sven Beckstette (Kurator Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart)
- Claudia von Funcke (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2018)
- Yolanda Kaddu-Mulindwa (Leitung Kommunale Galerien Neukölln)
- Kat Nowak (Festivalleitung 48 Stunden Neukölln)
- Ceren Saner (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2024)
- Laura Helena Wurth (Kunstkritikerin und Autorin)
Kuratorische Assistenz: Johanna Engemann
Ausstellung vom 14. Februar bis 19. April 2026